Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie bitte der Cookie-Nutzung zu. » ich stimme zu «

Chancengleichheit

Die Chancengleichheit steckt in Deutschland leider noch in Kinderschuhen, wenn es um psychische Störungen geht. Wegen Angst vor Stigmatisierung verstecken sich viele psychisch erkrankte Menschen und geben auf, anstatt für ihre Rechte zu kämpfen. Es ist schlimm genug, eine derartige Störung zu haben, doch deswegen noch im Studium und Arbeitsleben benachteiligt zu werden, macht die Situation und dessen Folgen für die ganze Gesellschaft nur noch gravierender.

Die insitutionelle Diskriminierung von Menschen mit psychischen Störungen eine Tatsache, gegen die unsere Initiative Mindcolors vorgehen möchte. Gesellschaftliche Integration psychisch erkrankten Menschen  kann aber nur dann gesichert werden, wenn offen über psychische Erkrankungen gesprochen werden kann und die Missstände aufgedeckt werden.

Wenn auch Du für die Veränderung mitsorgen möchtest, würden wir uns freuen von Dir zu hören! Gerne teilen wir Deine Geschichte auf dieser Seite oder durch unser Buchprojekt mit und sind offen für weitere Kooperationsvorschläge.

  • Kinderschuhe der Chancengleichheit
    (Paula) TU Dresden hat meinen Antrag auf Nachteilsausgleich (Bitte um Modalitätswechsel: Prüfung schriftlich statt mündlich) trotz des ärztlichen Attestes abgelehnt. Nun droht mir aktuell der Abbruch des kompletten Studiums zwei Prüfungen entfernt vom Diplom. Hier kannst du meine Geschichte dazu lesen. 
  • Tabuthema: betroffene Profis (öffnet im neuen Fenster)
    Die Angst vor Diskriminierung, Ausgrenzung und gar Verlust des Jobs ist allgegenwärtig. Obwohl psychische Störungen bei Psychiatern und Psychotherapeuten sogar noch häufiger als im Bevölkerungsdurchschnitt vorkommen, herrscht Schweigen über die eigene Verletzlichkeit. Die, die sich outen und das Schweigen brechen, werden leider oft benachteiligt, wie Margaret Osterfeld in dem Artikel von Jana Hauschild in der Berliner Zeitung berichtet.
  • Rückschritte auf dem Weg der Entstigmatisierung

    Die meisten psychisch kranken Menschen sind weder gefährlich, noch Straftäter. In Bayern wird dennoch bald ein Gesetz in Kraft treten, das psychisch Kranke unter Generalverdacht stellt. Dadurch werden noch weniger Menschen sich trauen, Hilfe aufzusuchen. Dies wird aus der berechtigten Angst geschehen, aller Freiheiten beraubt zu werden, nur weil man an einer psychischen Erkrankung leidet.